Von der App-Agentur zum Technologiepartner: Wie apprime sich verändert hat – und warum
Wie sich apprime in zehn Jahren von einer Berliner App-Agentur zum strategischen Technologiepartner entwickelt hat – und warum das kein Zufall war.
Wo wir herkommen: App Entwicklung in Berlin seit 2014
apprime hat 2014 angefangen, Apps zu entwickeln – als App-Agentur in Berlin, mitten im Startup-Ökosystem. iOS, Android, Backend dazu – das klassische Agenturgeschäft. Ein Kunde kommt mit einer Idee, wir setzen sie um, liefern ab, nächstes Projekt.
Das hat funktioniert. Wir haben starke Apps realisiert, für starke Kunden. Quirion, FitX, Laura Malina Seiler, die Premium Tradeshow, VisitBerlin. Projekte, auf die wir heute noch stolz sind. Und die den Grundstein gelegt haben für das, was apprime heute ist.
Aber irgendwann haben wir gemerkt: Die interessantesten Momente waren nicht die Launches. Es waren die Gespräche danach. Wenn der Kunde anrief und sagte: „Das Ding läuft. Und jetzt? Wie machen wir daraus mehr?"
Diese Frage hat uns verändert.
Was passiert, wenn man länger bleibt
Die meisten Agenturen sind auf Projekte optimiert. Briefing, Angebot, Umsetzung, Abnahme, Rechnung. Das Modell funktioniert – für die Agentur. Für den Kunden funktioniert es nur, solange das Produkt keine Weiterentwicklung braucht.
Aber digitale Produkte brauchen immer Weiterentwicklung. Und genau da wurde es für uns spannend.
Mit VisitBerlin haben wir nicht einfach eine City-Guide-App realisiert. Wir haben ein mobiles CMS entwickelt, ein Content-System, eine Plattform für über 700 Berliner Insider-Tipps. Das Projekt lief über Jahre – nicht als Wartungsvertrag, sondern als echte Partnerschaft, bei der wir das Produkt gemeinsam weiterentwickelt haben.
Mit dem DLR war es ähnlich. Was als App-Entwicklung begann, wurde zu Middleware, zu Machine-Learning-Systemen, zu einer langjährigen Zusammenarbeit, bei der wir technisch immer tiefer eingestiegen sind.
Und mit den Mobilitätslösungen für Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben wir erlebt, was es heißt, Plattformen für die öffentliche Hand zu gestalten – mit allen Anforderungen an Sicherheit, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit, die das mit sich bringt.
Diese Projekte haben uns mehr gelehrt als jede Strategieberatung. Wir haben gelernt, dass der eigentliche Wert nicht im Umsetzen liegt, sondern im Mitdenken. Nicht in der Lieferung, sondern in der Partnerschaft.
Von der App-Agentur Berlin zur Digitalagentur: Der Unterschied zwischen Agentur und Partner
Eine Agentur fragt: Was sollen wir umsetzen?
Ein Technologiepartner fragt: Was wollen Sie erreichen?
Das klingt nach einem Coaching-Spruch. Ist es aber nicht. Es ist der Unterschied, der bestimmt, ob ein digitales Produkt nach dem Launch wächst oder stirbt.
Wenn wir heute mit einem Startup oder einem Unternehmen sprechen, geht es im ersten Gespräch selten um Technologie. Es geht um das Geschäftsmodell. Um die Zielgruppe. Um die Frage, was in sechs Monaten passieren muss, damit das Projekt ein Erfolg ist. Und manchmal geht es auch um die Frage, ob das Projekt überhaupt Sinn ergibt – bevor jemand eine Zeile Code schreibt.
Das haben wir nicht in einem Workshop gelernt. Das haben wir gelernt, weil wir erlebt haben, was passiert, wenn man diese Fragen nicht stellt.
Was wir heute machen
apprime ist heute kein Ein-Themen-Unternehmen. Wir arbeiten in drei Bereichen, die sich gegenseitig verstärken:
Digitale Produkte für Startups und Unternehmen. Von der ersten Idee über den Prototyp bis zum skalierbaren Produkt. Wir entwickeln Plattformen, Apps und Backends – aber immer mit dem Blick auf das Geschäftsmodell dahinter. Einige unserer Startup-Kunden haben wir von der ersten Zeile Code bis zum Exit begleitet.
KI-Architektur und Integration. Nicht als Buzzword, sondern als echte technische Arbeit. Wir helfen Unternehmen, KI dort einzusetzen, wo sie tatsächlich einen Unterschied macht – und dort zu lassen, wo sie keinen macht. Dabei ist uns wichtig, dass wir ehrlich beraten. Wer bei uns anfängt, bekommt keine KI verkauft, die er nicht braucht.
Institutionelle Projekte. Für Landesregierungen, für den DLR, für Organisationen, die Technologie brauchen, die funktioniert – zuverlässig, sicher, über Jahre. Diese Projekte sind nicht glamourös. Aber sie haben uns technisch und organisatorisch am meisten gefordert und am meisten gelehrt.
Das Team, das das trägt
apprime ist ein kleines Team. Das ist Absicht.
Wer mit apprime arbeitet, arbeitet mit den Leuten, die das Produkt gestalten und die Entscheidungen treffen. Direkt, ohne Umwege. In den letzten Monaten haben wir das Team um zwei Bereiche erweitert: Marketing-Services durch Danuta Florczyk und KI-Transformation durch Sabine Pickett. Nicht weil wir wachsen wollen um des Wachstums willen – sondern weil unsere Kunden genau das gebraucht haben.
Sie suchen einen Partner, der Ihr Produkt nicht nur umsetzt, sondern mitdenkt? Lassen Sie uns reden.